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Aufenthalte in den Niederlanden

Aufenthalte von weniger oder mehr als 3 Monaten:
Für Aufenthalte von weniger oder mehr als 3 Monaten benötigen EU-Staatsbürger kein Visum.

Alle Ausländer- ausgenommen EU- und EWR- sowie Schweizer Staatsbürger müssen sich nach Ankunft in den Niederlanden bei der Ausländerpolizei melden

Vor Antritt einer Arbeitsstelle in den Niederlanden sollten Sie daran denken:

  1. Lassen Sie sich einen Arbeitsvertrag oder Einsatzvertrag von der künftigen Firma zusenden, der ist verbindlich
  2. Stellen Sie mit dem zukünftigen Arbeitgeber klar, ob eine Unterkunft für Sie besorgt wird (bei temporärer Einstellung)
  3. Fragen Sie den Arbeitgeber, ob er Sie in den Niederlanden anmeldet
  4. Sie werden bei bestimmten Berufen sicherlich Ihre eigene Arbeitsbekleidung und/oder Werkzeug mitbringen müssen. Hier sollten Sie auch nachfragen
  5. Melden Sie sich bei der Agentur für Arbeit/ dem JobCenter ab und beantragen Sie die Mobilitätshilfe (Fahrkosten zum Arbeitsplatz). Sie sollten sich vorher kundig machen (durch Routenplaner im Internet) wie viele Kilometer Sie zurücklegen, oder bei der Bahn, wie hoch Ihre voraussichtlichen Fahrkosten sein werden
  6. Rufen Sie bei Ihrer Krankenkasse an und melden Sie sich vorübergehend ab
  7. Sie sollten 200 – 400 Euro Bargeld für die erste Zeit mitnehmen (mitunter zahlen Arbeitgeber bei Bedarf auch zwischendurch Abschläge, wenn es finanziell eng wird)

Sehr wichtig bei temporären/Zeitarbeit – Einstellungen:

In den Niederlanden sind Sie bei einer Einkommenserwerb steuerpflichtig. Deswegen sollten Sie alle Belege für arbeitsbedingte Ausgaben aufheben.

Ausgabenbelege z.B.:

  • Unterkunft (doppelte Haushaltsführung bei einer Wohnung/Haus in Deutschland). Sollte der Arbeitgeber Ihre Mietunterkunftskosten bezahlen, klären Sie, ob Ihnen das von Ihrem Brutto- oder Nettoeinkommen abgezogen wurde. Wenn ja, lassen Sie sich eine Quittung für die Unterkunftskosten ausstellen. Die können Sie am Jahresende als monatliche arbeitsbedingte Kosten gegen die Steuer anrechnen lassen.
  • Fahrtenbuch für Fahrkostenabrechnung (zur Unterkunft, von Unterkunft zur Arbeit und zurück, für die zwischenzeitlichen Heimreisen und zurück). Alles, was sie anhand eines Fahrtenbuches nachweisen können, ist ansetzbar
  • Spezielle angeforderte Arbeitsbekleidung (Kassenbeleg aufheben)
  • Eventuelle Kochplatten und andere lebensbedingte und notwendige Anschaffungen für die Unterkunft (Kassenbelege aufheben)

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