Steuern

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Steuern

Der Vermögens- und Erwerbssteuer unterliegen natürlichen Personen, die ihren Wohnsitz im Land haben oder sich zur Ausübung einer Erwerbstätigkeit im Land aufhalten.

Das Vermögens- und Erwerbssteuerrecht von Liechtenstein ist vom Grundsatz der Familienbesteuerung beherrscht.  Als eine Einheit behandelt und gemeinsam veranlagt werden verheiratete Personen bei der Erhebung der Vermögens- und Erwerbssteuer. Auch die minderjährigen Kinder, welche im gemeinsamen Haushalt mit ihren Eltern leben, werden in die Familienbesteuerung miteinbezogen.

In Liechtenstein werden die Steuersätze jährlich vom Landtag festgelegt. Aufgrund der Progressionsskala liegt der Steuersatz der Erwerbssteuer bei einem Gemeindesteuerzuschlag von 200 % derzeit (Februar 2010) zwischen 3,24 % und 17,01 % des Erwerbs. Für die Vermögenssteuer liegt der Steuersatz zwischen 1,62 Promille und 8,51 Promille des Vermögens.

Für die im Fürstentum Liechtenstein unselbständig erwerbstätigen Personen ist der Arbeitgeber im Sinne einer Steuersicherung verpflichtet, bei den monatlichen Gehalts- und Lohnzahlungen einen Grundbetrag der Erwerbssteuer (Lohnsteuer) abzuziehen und der Liechtensteinischen Steuerverwaltung abzuliefern.

Liechtenstein unterliegt im Bereich “1. Abkommen auf dem Gebiet der Steuern vom Einkommen und vom Vermögen”  nicht dem Doppelbesteuerungsgesetz.

Quelle: Doppelbseteuerungsgesetz  www.bundesfinanzministerium.de
(siehe Liste: http://www.bundesfinanzministerium.de/nn_318/DE/Wirtschaft__und__Verwaltung/Steuern/Internationales__Steuerrecht/009__1,templateId=raw,property=publicationFile.pdf)  Stand Januar 2010

Alle Angaben ohne Gewähr.